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Image by Redd Francisco

Trauer und unsere Gesundheit

  • 16. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Heute möchte ich ein bisschen über meine Erfahrung mit der Gesundheit in der Trauer schreiben. In der ersten Zeit, steht unser Körper so unter Adrenalin, das wir Beschwerden nicht wahrnehmen. Dann und so war es bei mir, waren Kopfschmerzen und Verspannungen alltäglich. Nach einigen Wochen, ging ich wieder zum Sport. Ich muss dazu sagen, vor Timo seinem Unfall habe ich Kurse mit lauter Musik und viel Action besucht. Seit dem Unfall besuche ich Kurse, wie Y

oga oder Entspannungs Kurse. Damit habe ich meine Verspannungen ganz gut im Griff. Irgendwann stellten sich überwiegend nachts starke Hustenanfälle ein. Das zog sich über Monate, bis auch Tagsüber immer mehr Atemnot dazukam. In den letzten 5 Jahren habe ich besuche beim HNO, Lungenfacharzt, Magenspiegelung und auch eine Magendruckmessung hinter mir. Alles ohne nennenswerten Befund. Bei der letzten Befundbesprechung in einem Klinikum, sagte der Arzt zu mir, ich solle doch ein Psychopharmaka nehmen, da war ich aber sehr ungehalten, denn ich konnte nicht verstehen, das bei meinen Beschwerden keine Diagnose gestellt wurde. Wir haben einen guten Osteopaten in der Nähe. Ich ging dann zu ihm, in der Hoffnung, das er mir helfen kann. Er behandelte mich auch, aber ohne große Erleichterung. Beim nächsten Termin bei dem Osteopaten, fragte er mich nach besonderen Ereignissen in meinem Leben. Ich erzählte ihm von Timo und der Trauer. Daraufhin fragte er mich wie ich reagiert habe, als ich vom Unfall meines Sohnes gehört habe. Mir wurde erstmal Übel,da ich mich wieder daran erinnern musste, dann erzählte ich, das ich keine Luft mehr bekam und das Gefühl hatte zu ersticken. Darauf hin nahm er sich viel Zeit mir zu erklären, was in so einer Situation in unserem Gehirn passiert. Alles was wir in unserem Leben erleben, vergisst unser Gehirn nicht, wir sehr wohl, weil es uns besser geht, wenn wir uns nicht erinnern. Aber dann kommen die sogenannten Flashbacks. Immer dann, wenn wir am wenigsten damit rechnen. Im Schlaf, oder in Situationen, wie bei mir, die mich Stressen. Der Arzt hat mir erklärt, das dieses Gefühl zu ersticken, bei mir verankert ist und sich nur durch eine Therapie oder Tabletten bessern lässt. Nun, von Therapeuten, die mir sagen, ich muss los lassen, habe ich genug und Psychopharmaka möchte ich nicht nehmen. Also empfahl er mir Hanföl in Tablettenform. Die nehme ich seit einiger Zeit, und es ist tatsächlich besser geworden. Tiefe Trauer macht Beschwerden, wenn wir sie nicht annehmen und statt dessen verdrängen, wird es schlimmer. Mein Weg ist Entspannung und Ruhephasen, Sport und die Erkenntniss die Beschwerden anzunehmen. Das klinkt komisch, aber seit dem verspüre ich eine Erleichterung.

 
 
 

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